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Extra BlattGemeinsame Gottesdienstordnung
des zukünftigen Pastoralen Raumes Bad Kissingen
 vom 01.10.2021 - 29.10.2021

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Das Schweigen der Glocke:

Seit längerer Zeit kann die zweite Glocke nicht mehr geläutet werden: Sie hat einen Riss in der Krone und musste abgehängt werden.Die Kirchenstiftung hat eine Kostenschätzung in Auftrag gegeben - auch für weitere notwendige Arbeiten an den anderen Glocken.Genauere Infos folgen; die Glocke muss dazu vom Turm in eine Glockengießerei gebracht werden.

St. Thomas ist die zweite Glocke geweiht (Gussjahr 1601 in Fulda). Die Inschrift lautet: „EGO SUM VITE (Vitae) VOGO (rogo) VOS ORARE VENITE“ (Meine Stimme ist Leben, ich lade euch ein zum Beten – Kommt). 
Seit über 420 Jahren hat sie die Menschen zum Gebet und Gottesdienst eingeladen; ob sie auch in Zukunft diesen Dienst wieder tun kannund erklingen kann (vielleicht auch im Jubiläumsjahr 2022 zur 1250 Jahrfeier), hängt auch von der Finanzierung ab. Wir hoffen auf einen Beitrag seitens der Gemeinde.Wir würden uns jetzt schon über Spenden freuen: Warum nicht bei einem Geburtstag oder Jubiläum als Geschenk um Spenden für die Glocke bitten?


Gerd Greier, Pfarrer

Aufruf des Bischofs von Würzburg zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Würzburg, wir alle haben die Bilder von der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz, in Nordrhein-Westfalen, in Oberfranken und Oberbayern, aber auch in einigen Gemeinden unserer Diözese gesehen. Wir haben Menschen erzählen hören, wie in wenigen Stunden ihre Häuser, ihre Wohnungseinrichtung, ihr Hab und Gut in den Fluten versunken sind. Wir haben vor Augen, wie sie nun den Neuanfang versuchen – mit dem Wenigen, was ihnen geblieben ist. Wir haben zugleich auch die Vielen gesehen, die nun helfen. Und viele haben schon gespendet. Ganz gewiss auch viele von Ihnen. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken. Ich bitte Sie: Lassen Sie nicht nach in Ihrer Hilfsbereitschaft. Das Bistum Würzburg wird mit 50.000 Euro aus Mitteln des Katastrophenfonds helfen. Helfen auch Sie mit! Uns allen gilt das Wort des Herrn: „Ich war hungrig, und ihr habt mit zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben“ (Mt 25,35-36a). Bitte geben Sie nach Ihren Möglichkeiten Ihren Beitrag, auch wenn er noch so klein scheint. Haben Sie Vertrauen in unsere Caritas, die Ihre Spende gezielt dorthin lenkt, wo die Not am größten ist. Lassen Sie uns gemeinsam für die Betroffenen ein Segen sein! Ihr + Dr. Franz Jung Bischof von Würzburg Für Ihre Spende können Sie folgende Bankverbindung nutzen: Caritas international Stichwort „Fluthilfe Deutschland CY00897“ IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02 BIC: BFSWDE33KRL oder online unter: www.caritas-international.de/spenden/ Dieser Aufruf soll am 26. und 27. Juli 2021 in allen Sonntagsgottesdiensten einschließlich der Vorabendgottesdienste im Bistum Würzburg verlesen oder sonst den Gemeindemitgliedern in geeigneter Weise zur Kenntnis gegeben werden.

Auf den Spuren von Kardinal Julius Döpfner

Wanderung mit Gottesdienst im Freien am 24.10.2021

© Matthias Karwath

Julius Kardinal Döpfner liebte es, in der Rhön zu wandern. Wann immer es ihm in seiner Freizeit als Bischof von Würzburg, Berlin oder München-Freising möglich war, nutzte er jede Gelegenheit, um sich auf den Wegen rund um den Kreuzberg zu erholen.

Vom Würzburger Haus bis zum Kreuzberg ist Kardinal Döpfner ein Weg gewidmet, ihm, der 1913 in Hausen bei Bad Kissingen geboren wurde und im zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) eine führende Rolle innehaben sollte. Als Präsident der Würzburger Synode prägte er maßgeblich das Bild von Kirche in den Jahren nach dem Konzil.

Alle Wanderer sind eingeladen, am Sonntag, den 24.10.2021 ab 14 Uhr vom Berghaus Rhön zur Kissinger Hütte zu laufen.
Am Berghaus Rhön, dem Würzburger Haus und dem Eisernen Kreuz werden Impulse zum Leben und Wirken von Julius Döpfner gegeben. An der Kissinger Hütte findet um 16.30 Uhr ein Gottesdienst im Freien statt, der ebenfalls auf die Person Döpfners eingehen wird.

Die Wegstrecke umfasst 8 km. Wer sich aus gesundheitlichen Gründen diese Strecke nicht mehr zutraut, ist herzlich eingeladen, zum Gottesdienst zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Pfarrvikar Matthias Karwath

 

Vergelt's Gott...

Im Sommer 2021 wurde die die Dachsanierung der Friedenskapellen in Angriff genommen. Mit 5 Kirchenverwaltungsmitglieder wurde das alte Dach abgedeckt und an den folgenden Tagen neu verkleidet.

 

Die Friedenskapelle entstand im Jahr 1958 am Südwesthang des Osterberges auf Initiative von Ortspfarrer Baptist Leidner sowie der Heimkehrer, der Bevölkerung und der Gemeindeverwaltung von Nüdlingen. Während die Gemeinde das Baumaterial in Form von Bauholz und Bruchsteinen sowie einen stattlichen Geldbetrag zur Verfügung stellte, leisteten die Männer des Ortes die notwendigen Bauarbeiten unentgeltlich.

Die Kapelle beherbergt im Inneren eine Marienstatue und trägt, ihrem Zweck als Stätte des Friedens entsprechend, die Inschrift „Königin des Friedens, bitte für uns“ über dem Kapellenraum.

Am 4. Juli 1965 wurde das erste Mal nach 52 Jahren wieder eine Primiz in Nüdlingen abgehalten, die der aus dem Ort stammende Wilhelm Mahlmeister in der Friedenskapelle absolvierte, weil die St. Kilian-Kirche wegen Bauarbeiten geschlossen war.

Ernst Pillich: 1200 Jahre Nüdlingen, 1972

Dachsanierung Friedenskapelle1

Dachsanierung Friedenskapelle

 

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